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News aus der Welt der Orthomolekularmedizin

Schlagwort: Vitamin D

Nachtrag zu Vitamin D

Eigentlich sollte mich in der Richtung nichts mehr überraschen, aber man ist doch immer wieder erstaunt.

Ich hatte kürzlich jemanden zum Vitamin D Test geschickt. Anstatt sich ohne Umweg direkt in einem medizinischen Labor testen zu lassen, sollte sie zum Hausarzt gehen. Denn aufgrund ihrer Krankengeschichte habe ich einen wirklich niedrigen Vitamin D Spiegel erwartet. Und auch wenn die meisten Ärzte die Untergrenze für Vitamin D viel zu niedrig ansetzen, ab einem gewissen Punkt akzeptieren ja auch sie, dass ein Nährstoffmangel vorliegt.

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Warum wir alle Vitamin D brauchen (inkl. 15 Gesundheitsvorteile)

Mehr und mehr Leute erlangen Kenntnis von einem der größten Nährstoffmängel unserer Gesellschaft: Dem Vitamin D Mangel.

Dieser Beitrag will ein umfassendes Nachschlagewerk dafür sein, warum wir in Deutschland alle eine Ergänzung von Vitamin D brauchen.

Der Artikel erklärt, wie hoch ein normaler, gesunder Vitamin D Spiegel ist, wie es momentan in der deutschen Gesellschaft tatsächlich aussieht und worin die gesundheitlichen Vorteile einer Nahrungsergänzung liegen.

Ich glaube viele Leute, die sich noch nie vertieft mit Vitaminen etc. beschäftigt haben, sind da grundsätzlich skeptisch. Finde ich übrigens gut. Man sollte nicht einfach so alles glauben. Damit ihr euch auf die Infos in diesem Post verlassen könnt, belege ich alle wichtigen Aussagen mit Fußnoten. Diese führen euch über einen Link in die pubmed – eine Datenbank für medizinische Facharbeiten. Dort werden ausschließlich seriöse, peer-reviewed journals aufgelistet.

Das ist genau die Art von Arbeiten, die im besten Fall auch euer Hausarzt regelmäßig liest, um sich auf dem Laufenden zu halten. Dort ist der Stand der Wissenschaft niedergelegt.

Ich möchte Dich darum ausdrücklich ermuntern: Wenn du eine Aussage nicht glaubst, dann klick auf den Link in der Fußnote und überzeuge dich selbst von ihrer Richtigkeit.

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Vitamin D und Asthma

Da ist er wieder, unser lieber Freund, das Vitamin D. Anfang letzten Monats hat das renommierte Cochrane Institut eine Meta-Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, das Vitamin D Supplementierung die Intensität von Asthmaanfällen reduziert [ Klick die Studie und hier geht es direkt zur Vorstellung auf der Seite von Chochrane].

Die meisten Teilnehmer der untersuchten Studien hatten leichtes bis mittelschweres Asthma. Eine Minderheit hatte schweres Asthma.

Diese Krankheit beeinträchtigt die Leute bekannter Weise jeden Tag und jede Minute durch ein verringertes Lungenvolumen, vor allem unter körperlicher Belastung. Das ist zwar (sehr) störend, aber wirklich gefürchtet ist eine andere Seite der Krankheit, die nicht jeden betrifft: Asthmaanfälle.

Diese sind unter Umständen sogar lebensbedrohlich.

So stellte die Meta-Studie auch fest, dass von den Asthmapatienten, die lediglich ihre Asthma-Medikamente, aber kein Vitamin D nahmen, bei einem Anfall 6% ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Von denjenigen, die zusätzlich Vitamin D einnahmen, mussten dagegen nur 3% ins Krankenhaus.

Damit hat Vitamin D das Auftreten von lebensgefährlichen Asthmaanfällen ganz lässig halbiert.

Jedoch hält die Studie ebenso fest: An den täglichen Symptomen von Asthma, sprich der generellen Kurzatmigkeit der Patienten, vermag Vitamin D nichts zu ändern.

Warum unsere Nahrung nicht so nahrhaft ist, wie allgemein angenommen | Teil 2

In Teil 1 zu dem Thema haben wir ganz bei den Anfängen unserer Nahrung begonnen: Warum die Lebensmittel von heute für uns nicht mehr so nahrhaft wie damals sein können, weil schon die Böden von heute nicht mehr so „nahrhaft“ für die Pflanzen sind. Wie heute bereits in der Saat der Grund für eine Verringerung von Mineralstoffen in Obst und Gemüse begraben liegt. Weshalb es einen Unterschied macht, wann und wie man erntet.

Doch damit sind wir noch nicht am Ende. Denn unsere Nahrungsmittel haben nach der Ernte nicht bloß auf breiter Front weniger Nährstoffe als gemeinhin bekannt, nein, selbst wenn wir von den veralteten, wohl unrealistisch günstigen Nährwertvorstellungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ausgehen, landen bei weiten Teilen der Gesellschaft immer noch zu wenig Vitamine und Mineralien auf dem Teller.

Überrascht? Das dürften jedenfalls all die sein, die hin und wieder Ernährungsexperten im Fernsehen zu dem Thema fabulieren gehört haben.

Nährstoffmängel in Deutschland? Undenkbar. Gucken Sie sich doch an, was wir im Supermarkt alles kaufen können. Gucken Sie sich unsere Auswahl an.

Allein: Es kommt nicht darauf an, was so alles in den Weiten eines Supermarktes herumliegt, sondern was auf den Tellern der Menschen landet. Nur davon hat der Körper letzten Endes etwas.

Versorgungslücken in der Bevölkerung

Und genau das zu untersuchen, war der Auftrag der großangelegten Nationalen Verzehrsstudie II aus dem Jahr 2008, durchgeführt von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel.1

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Vitamin D gegen Schuppenflechte und Vitiligo

Wie viele von euch bereits wissen werden, wird dem guten, alten Vitamin D in den letzten 15 Jahren mehr und mehr Bedeutung beigemessen. Einerseits ist es wirklich erstaunlich, an wie vielen Prozessen im Körper dieses Vitamin, das genaugenommen ein Hormon ist, beteiligt ist und in dieser Folge die verschiedensten Krankheitsbilder beeinflusst. Denn angesichts dieser schieren Menge von Anwendungsmöglichkeiten ist man versucht, das alles nicht zu glauben.

Andererseits sind die enormen Auswirkungen ganz einfach erklärbar, wenn man sich veranschaulicht, dass Länder wie Deutschland aufgrund ihrer geographischen Lage tatsächlich ein enormes Vitamin D Defizit haben. Und umso größer ein Mangel an einem essentiellen Stoff ist, desto mehr gerät im Körper durcheinander, desto mehr kann durch Supplementierung dieses Stoffes wieder gerade gebogen werden. Ein Löwenanteil der heilsamen Wirkungen von Vitamin D ist also einfach dem Ausgleich des Mangels zuzuschreiben.

In der vorliegenden Studie aus dem Jahre 2013 wurde jedoch mal etwas anders gearbeitet. Untersucht wurden die Auswirkungen von Vitamin D auf die Hautkrankheiten Schuppenflechte (Psoriasis) und Vitiligo. Jedoch hat man hier bei den Studienteilnehmern nicht bloß einen Mangel ausgeglichen, sondern für 6 Monate täglich 35.000 i.E. Vitmin D verabreicht.

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