In diesem Beitrag lernst, du was der Unterschied zwischen Folat und Folsäure ist. Und, dass es in Wirklichkeit auf etwas ganz anderes ankommt. Außerdem zeige ich dir, warum das ganze für deine Gesundheit wichtig ist.

Hast Du schon einmal von Folat gehört? Nennen wir es doch Vitamin B9, dann klingt es gleich wichtiger.

B9 gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Es ist in Innereien sowie grünen Blattgemüsen, Brokkoli und Blumenkohl enthalten. Darüber hinaus ist es auch in so ziemlich jedem Vitamin B-Komplex drin. Oder das versucht die Werbung den Leuten wenigstens weiß zu machen, denn tatsächlich enthalten ist in diesen Produkten bloß Folsäure, das für (billige) Nahrungsergänzungsmittel synthetisierte Äquivalent zum Folat.1

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, handelt es sich bei Folat in Deutschland gleich nach Vitamin D um den zweitgrößten Versorgungsengpaß in der Bevölkerung. 79% der Männer und 86% der Frauen erreichen die von der DGE empfohlene Menge von 300mcrg nicht.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Wenn du diesen Blog nicht erst seit eben liest, wirst du ein Deja-vu haben. Weite Teile der Bevölkerung haben aufgrund von einer Genmutation drastische Einbußen bei der Fähigkeit, Folat zu verwerten und zu benutzen.

Das ist vorerst das letzte Mal, dass ich euch mit Genmutationen heimsuche, aber nachdem wir neulich Vitamin A besprochen haben, machen wir mit Folat heute den Sack zu. Verglichen mit Vitamin A, stellt Folat, bzw. sein Engpaß, ein wohl noch größeres Gesundheitsrisiko dar.

Ein Gen bestimmt Dein Verhältnis zum Folat

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