Da ist er wieder, unser lieber Freund, das Vitamin D. Anfang letzten Monats hat das renommierte Cochrane Institut eine Meta-Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, das Vitamin D Supplementierung die Intensität von Asthmaanfällen reduziert [ Klick die Studie und hier geht es direkt zur Vorstellung auf der Seite von Chochrane].

Die meisten Teilnehmer der untersuchten Studien hatten leichtes bis mittelschweres Asthma. Eine Minderheit hatte schweres Asthma.

Diese Krankheit beeinträchtigt die Leute bekannter Weise jeden Tag und jede Minute durch ein verringertes Lungenvolumen, vor allem unter körperlicher Belastung. Das ist zwar (sehr) störend, aber wirklich gefürchtet ist eine andere Seite der Krankheit, die nicht jeden betrifft: Asthmaanfälle.

Diese sind unter Umständen sogar lebensbedrohlich.

So stellte die Meta-Studie auch fest, dass von den Asthmapatienten, die lediglich ihre Asthma-Medikamente, aber kein Vitamin D nahmen, bei einem Anfall 6% ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Von denjenigen, die zusätzlich Vitamin D einnahmen, mussten dagegen nur 3% ins Krankenhaus.

Damit hat Vitamin D das Auftreten von lebensgefährlichen Asthmaanfällen ganz lässig halbiert.

Jedoch hält die Studie ebenso fest: An den täglichen Symptomen von Asthma, sprich der generellen Kurzatmigkeit der Patienten, vermag Vitamin D nichts zu ändern.