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News aus der Welt der Orthomolekularmedizin

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Unser täglich Gift gib uns heute

Keine Angst, hierbei geht es nicht um Kaffee.
Jedenfalls nicht direkt. Es geht um das Maschinchen, aus dem unser Frühstückselixir herauskommt.
Ich kann euch nur sagen: Augen auf beim Kaffeemaschinenkauf.

 

Meine Kaffeemaschine hat Anfang Februar den Geist aufgegeben. Mein Vater bekam davon Wind und wollte mir was Gutes tun. Also besuchte er mich und hatte dabei eine neue unterm Arm. Hätte er das mal lieber nicht gemacht. Das Problem, wie sich später noch zeigen sollte: Es war die Hausmarke einer Drogeriekette – ich wusste nicht einmal, dass die auch Kaffeemaschinen herstellen.

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Nachtrag zu Vitamin D

Eigentlich sollte mich in der Richtung nichts mehr überraschen, aber man ist doch immer wieder erstaunt.

Ich hatte kürzlich jemanden zum Vitamin D Test geschickt. Anstatt sich ohne Umweg direkt in einem medizinischen Labor testen zu lassen, sollte sie zum Hausarzt gehen. Denn aufgrund ihrer Krankengeschichte habe ich einen wirklich niedrigen Vitamin D Spiegel erwartet. Und auch wenn die meisten Ärzte die Untergrenze für Vitamin D viel zu niedrig ansetzen, ab einem gewissen Punkt akzeptieren ja auch sie, dass ein Nährstoffmangel vorliegt.

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Warum wir alle Vitamin D brauchen (inkl. 15 Gesundheitsvorteile)

Mehr und mehr Leute erlangen Kenntnis von einem der größten Nährstoffmängel unserer Gesellschaft: Dem Vitamin D Mangel.

Dieser Beitrag will ein umfassendes Nachschlagewerk dafür sein, warum wir in Deutschland alle eine Ergänzung von Vitamin D brauchen.

Der Artikel erklärt, wie hoch ein normaler, gesunder Vitamin D Spiegel ist, wie es momentan in der deutschen Gesellschaft tatsächlich aussieht und worin die gesundheitlichen Vorteile einer Nahrungsergänzung liegen.

Ich glaube viele Leute, die sich noch nie vertieft mit Vitaminen etc. beschäftigt haben, sind da grundsätzlich skeptisch. Finde ich übrigens gut. Man sollte nicht einfach so alles glauben. Damit ihr euch auf die Infos in diesem Post verlassen könnt, belege ich alle wichtigen Aussagen mit Fußnoten. Diese führen euch über einen Link in die pubmed – eine Datenbank für medizinische Facharbeiten. Dort werden ausschließlich seriöse, peer-reviewed journals aufgelistet.

Das ist genau die Art von Arbeiten, die im besten Fall auch euer Hausarzt regelmäßig liest, um sich auf dem Laufenden zu halten. Dort ist der Stand der Wissenschaft niedergelegt.

Ich möchte Dich darum ausdrücklich ermuntern: Wenn du eine Aussage nicht glaubst, dann klick auf den Link in der Fußnote und überzeuge dich selbst von ihrer Richtigkeit.

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Magnesium transdermal dringt durch die äußerste Hautschicht!

Magnesium durch Fußbäder?

Wer sich die Welt der Nahrungsergänzungsmittel, der Orthomolekularmedizin, im Internet erschließt, der ist um einen Trend der letzten Jahre nicht herumgekommen: Magnesiumfußbäder.

Magnesium ist für unsere Gesundheit von herausragender Bedeutung. Nicht bloß, weil es ein essentieller Stoff ist, der an hunderten Prozessen im Körper mitwirkt. Denn es gibt noch ein paar Dutzend anderer Stoffe, die ebenfalls essentiell sind und bei einem Mangel unsere Gesundheit herunterziehen, wie ein Paar „Betonschuhe“ den Verräter in einem Mafiafilm auf den Grund des Flußes herunterzieht.
Von herausragender Bedeutung ist Magnseium viel mehr, weil im Gegensatz zu den meisten anderen Stoffen tatsächlich die Mehrheit der Menschen in Deutschland einen leichten bis moderaten Mangel an diesem Nährstoff hat.

Und deswegen profitieren so viele Menschen davon, wenn sie Magnesium supplementieren. Seien die Vorteile ein besserer, tieferer Schlaf, die Fähigkeit überhaupt zeitig in den Schlaf zu fallen, weniger Muskelkrämpfe oder ein fühlbares Abfallen des Stresslevels und der Anspannung – da Magnesium aufgrund seiner Wirkung maßgeblich für Entspannung verantwortlich ist.

Vor allem in den deutschen communities ist es sehr beliebt, statt auf herkömmliche Art eine Magnesiumpille zu schlucken oder sich beispielsweise Magnesiumcitrat in einem Glas Wasser aufzulösen, ein Magnesiumfußbad zu machen.

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Folat, Folsäure und 5-MethylTHF

In diesem Beitrag lernst, du was der Unterschied zwischen Folat und Folsäure ist. Und, dass es in Wirklichkeit auf etwas ganz anderes ankommt. Außerdem zeige ich dir, warum das ganze für deine Gesundheit wichtig ist.

Hast Du schon einmal von Folat gehört? Nennen wir es doch Vitamin B9, dann klingt es gleich wichtiger.

B9 gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen. Es ist in Innereien sowie grünen Blattgemüsen, Brokkoli und Blumenkohl enthalten. Darüber hinaus ist es auch in so ziemlich jedem Vitamin B-Komplex drin. Oder das versucht die Werbung den Leuten wenigstens weiß zu machen, denn tatsächlich enthalten ist in diesen Produkten bloß Folsäure, das für (billige) Nahrungsergänzungsmittel synthetisierte Äquivalent zum Folat.1

Wie schon an anderer Stelle erwähnt, handelt es sich bei Folat in Deutschland gleich nach Vitamin D um den zweitgrößten Versorgungsengpaß in der Bevölkerung. 79% der Männer und 86% der Frauen erreichen die von der DGE empfohlene Menge von 300mcrg nicht.

Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Wenn du diesen Blog nicht erst seit eben liest, wirst du ein Deja-vu haben. Weite Teile der Bevölkerung haben aufgrund von einer Genmutation drastische Einbußen bei der Fähigkeit, Folat zu verwerten und zu benutzen.

Das ist vorerst das letzte Mal, dass ich euch mit Genmutationen heimsuche, aber nachdem wir neulich Vitamin A besprochen haben, machen wir mit Folat heute den Sack zu. Verglichen mit Vitamin A, stellt Folat, bzw. sein Engpaß, ein wohl noch größeres Gesundheitsrisiko dar.

Ein Gen bestimmt Dein Verhältnis zum Folat

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Vitamin D und Asthma

Da ist er wieder, unser lieber Freund, das Vitamin D. Anfang letzten Monats hat das renommierte Cochrane Institut eine Meta-Studie veröffentlicht, aus der hervorgeht, das Vitamin D Supplementierung die Intensität von Asthmaanfällen reduziert [ Klick die Studie und hier geht es direkt zur Vorstellung auf der Seite von Chochrane].

Die meisten Teilnehmer der untersuchten Studien hatten leichtes bis mittelschweres Asthma. Eine Minderheit hatte schweres Asthma.

Diese Krankheit beeinträchtigt die Leute bekannter Weise jeden Tag und jede Minute durch ein verringertes Lungenvolumen, vor allem unter körperlicher Belastung. Das ist zwar (sehr) störend, aber wirklich gefürchtet ist eine andere Seite der Krankheit, die nicht jeden betrifft: Asthmaanfälle.

Diese sind unter Umständen sogar lebensbedrohlich.

So stellte die Meta-Studie auch fest, dass von den Asthmapatienten, die lediglich ihre Asthma-Medikamente, aber kein Vitamin D nahmen, bei einem Anfall 6% ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten. Von denjenigen, die zusätzlich Vitamin D einnahmen, mussten dagegen nur 3% ins Krankenhaus.

Damit hat Vitamin D das Auftreten von lebensgefährlichen Asthmaanfällen ganz lässig halbiert.

Jedoch hält die Studie ebenso fest: An den täglichen Symptomen von Asthma, sprich der generellen Kurzatmigkeit der Patienten, vermag Vitamin D nichts zu ändern.

Die Zuckerindustrie hat Jahrzehnte lang die Wissenschaft geschmiert

Vor zwei Tagen hat die New York Times einen Artikel veröffentlicht, der es in sich hat, aber leider viel zu wenig Echo erfahren wird. Es kam ans Licht, dass die Zuckerindustrie (also wirklich ein Zusammenschluss von großen Playern im Anbau und Vertrieb von Zucker) seit den 1960er Jahren gezielt Wissenschaftler, darunter auch renommierte Forscher aus Harvard, geschmiert hat.
Ziel dieser gut finanzierten Kampagne war es, in Sachen Herzkrankheiten von Zucker als Gesundheitsproblem abzulenken und dem Fett die Schuld in die Schuhe zu schieben. So konnten die Unternehmer zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:

  1. Der Süßmacher bekommt keine schlechte Presse als Erreger von Herzkrankheiten, obwohl zahlreiche Studien in diese Richtung deuteten, und behält eine Weste, so weiß wie der raffinierte Zucker selbst.
  2. Wenn erst einmal Fett, wissenschaftlich erwiesen, die Ursache vielerlei Herzleiden ist, dann kann man erwarten, dass die Bürger Fett mehr und mehr von ihrem Teller verbannen. Das so entstehende Kalorieloch in ihrem Spreiseplan – so die erklärte Hoffnung der Zuckerindustrie – würden die Leute mit einem Extra-Verzehr von Zucker stopfen. Was den Umsatz noch einmal deutlich erhöhten sollte.

Der Preis für solche Harvardwissenschaftler betrug, umgerechnet auf die heutige Kaufkraft, übrigens nicht einmal 50.000 $. Sicherlich wird die Industrie nach diesem gelungenen Coup in den weiteren Jahren noch mehr Gelder nach diesem Prinzip „investiert“ haben. Jedoch wird der return on investment wahrscheinlich ein Hundertfaches betragen. Wie jemand in dem Artikel passend kommentiert: Ein sehr cleverer Schachzug. Clever und an der Grenze zur Kriminalität.

Hier geht es zu dem anschaulichen Artikel in der New York Times.

Und hier ist die Quelle, auf die sich die NYTimes bezieht: Ein Artikel in dem Fachmagazin JAMA.

 

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