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News aus der Welt der Orthomolekularmedizin

Kategorie: Allgemein

Vitamin A und wie man es (nicht) bekommt

Seinen Vitamin A Bedarf von 1 mg pro Tag kann man eigentlich auf zwei Wegen decken. Entweder man verzehrt tierische Produkte, in denen Vitamin A, auch Retinol genannt, enthalten ist, oder man setzt auf Beta-Carotine. Letztere werden oft als „das Vitamin A der Pflanzen“ vermarktet. Doch tatsächlich handelt es sich bei Beta-Carotinen um ein Pro-Vitamin. Das ist ein Stoff, aus dem der Körper erst das Vitamin herstellen muss.

Fakt ist, Leute, die keine Leber essen, decken scheinbar über die Hälfte ihrer Vitamin A Versorgung durch Beta-Carotine. Da lohnt es sich doch, einmal genauer hinzusehen.

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Warum unsere Nahrung nicht so nahrhaft ist, wie allgemein angenommen | Teil 2

In Teil 1 zu dem Thema haben wir ganz bei den Anfängen unserer Nahrung begonnen: Warum die Lebensmittel von heute für uns nicht mehr so nahrhaft wie damals sein können, weil schon die Böden von heute nicht mehr so „nahrhaft“ für die Pflanzen sind. Wie heute bereits in der Saat der Grund für eine Verringerung von Mineralstoffen in Obst und Gemüse begraben liegt. Weshalb es einen Unterschied macht, wann und wie man erntet.

Doch damit sind wir noch nicht am Ende. Denn unsere Nahrungsmittel haben nach der Ernte nicht bloß auf breiter Front weniger Nährstoffe als gemeinhin bekannt, nein, selbst wenn wir von den veralteten, wohl unrealistisch günstigen Nährwertvorstellungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ausgehen, landen bei weiten Teilen der Gesellschaft immer noch zu wenig Vitamine und Mineralien auf dem Teller.

Überrascht? Das dürften jedenfalls all die sein, die hin und wieder Ernährungsexperten im Fernsehen zu dem Thema fabulieren gehört haben.

Nährstoffmängel in Deutschland? Undenkbar. Gucken Sie sich doch an, was wir im Supermarkt alles kaufen können. Gucken Sie sich unsere Auswahl an.

Allein: Es kommt nicht darauf an, was so alles in den Weiten eines Supermarktes herumliegt, sondern was auf den Tellern der Menschen landet. Nur davon hat der Körper letzten Endes etwas.

Versorgungslücken in der Bevölkerung

Und genau das zu untersuchen, war der Auftrag der großangelegten Nationalen Verzehrsstudie II aus dem Jahr 2008, durchgeführt von der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel.1

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Warum unsere Nahrung nicht so nahrhaft ist, wie allgemein angenommen | Teil 1

Nahrungsergänzungsmittel? Pah, ich setze lieber auf eine ausgewogene Ernährung.

Das ist eine durchaus verbreitete Ansicht. In weiten Teilen der Gesellschaft hat sich mittlerweile ein gewisses Gesundheitsbewusstsein eingestellt. Man weiß, dass fast food schlecht ist. Man weiß, dass Kohlenhydrate „ja irgendwie auch Zucker“ sind und man es damit nicht übertreiben sollte. Man weiß, dass Eiweiße schlank machen und Zigaretten die Gesundheit gefährden. Und man weiß natürlich, dass Bio gut ist.

Bio ist besser als konventionelle Landwirtschaft, keine Frage, und „ausgewogen“ ist ja sowieso immer besser als „unausgewogen“ – aber ist das mittlerweile noch gut genug? Reicht das immer und für jeden?

Hier nähern wir uns einem blinden Fleck des Gesundheitsbewusstseins. Unsere Nahrung ist inzwischen nicht mehr so nahrhaft, wie das früher der Fall war. Ausgelaugte Böden, profitorientierte Züchtungen und Erntemethoden sowie vieles mehr haben den Gehalt an Nährstoffen kontinuierlich und drastisch sinken lassen. Da es sich hierbei um ein sehr wichtiges Thema handelt, werde ich ein Unterkapitel aus meinem eBook als Zweiteiler veröffentlichen.

Unsere Böden sind ausgelaugt

Unser Obst und Gemüse von heute sind leider nicht mehr das, was sie vor einem guten halben Jahrhundert waren. Verschiedene Umstände tragen dazu bei, dass der Vitamin- und Mineralgehalt deutlich gesunken ist.

Einer der Gründe ist wahrscheinlich, dass unsere Böden ausgelaugt wurden durch eine Landwirtschaft, die exzessiv ist, die wegen Bequemlichkeit oder Subventionen oft monokulturell ist und die dank Düngemitteln auf großen Ertrag in wenig Zeit ausgerichtet ist. Die Böden werden von Jahrzehnt zu Jahrzehnt verbrauchter und ärmer.

Wer das schon einmal gehört hat, der hat bestimmt kurz darauf die Beschwichtigungen gehört, dass das doch „alles Quatsch!“ sei. Auch von Ärzten ist so etwas zu vernehmen. Jedoch: In peer-reviewed journals wissenschaftlich belegt ist aber nur, dass die Nährstofferosion tatsächlich stattfindet. Der Gegenbeweis hat es soweit ich weiß noch nicht dorthin geschafft. Das nur, um klarzustellen, welche Seite in dieser Diskussion die Wissenschaft hinter sich hat.

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Vitamin D gegen Schuppenflechte und Vitiligo

Wie viele von euch bereits wissen werden, wird dem guten, alten Vitamin D in den letzten 15 Jahren mehr und mehr Bedeutung beigemessen. Einerseits ist es wirklich erstaunlich, an wie vielen Prozessen im Körper dieses Vitamin, das genaugenommen ein Hormon ist, beteiligt ist und in dieser Folge die verschiedensten Krankheitsbilder beeinflusst. Denn angesichts dieser schieren Menge von Anwendungsmöglichkeiten ist man versucht, das alles nicht zu glauben.

Andererseits sind die enormen Auswirkungen ganz einfach erklärbar, wenn man sich veranschaulicht, dass Länder wie Deutschland aufgrund ihrer geographischen Lage tatsächlich ein enormes Vitamin D Defizit haben. Und umso größer ein Mangel an einem essentiellen Stoff ist, desto mehr gerät im Körper durcheinander, desto mehr kann durch Supplementierung dieses Stoffes wieder gerade gebogen werden. Ein Löwenanteil der heilsamen Wirkungen von Vitamin D ist also einfach dem Ausgleich des Mangels zuzuschreiben.

In der vorliegenden Studie aus dem Jahre 2013 wurde jedoch mal etwas anders gearbeitet. Untersucht wurden die Auswirkungen von Vitamin D auf die Hautkrankheiten Schuppenflechte (Psoriasis) und Vitiligo. Jedoch hat man hier bei den Studienteilnehmern nicht bloß einen Mangel ausgeglichen, sondern für 6 Monate täglich 35.000 i.E. Vitmin D verabreicht.

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Was sind freie Radikale?

In meinem Post über Sonnenschutz durch den Mund klang es am Ende schon an und auch ansonsten begegnet einem dieses Stichwort immer, wenn man sich dem Thema Gesundheit auch nur auf 50 Meter nähert: Freie Radikale. Egal ob in einer Werbung für Vitamin C-haltigen Orangensaft oder bei Warnungen vor „zu viel Sonne“, wir hören es immer wieder, aber was sind das eigentlich für kleine Biester? Und was haben sie mit Antioxidantien und oxidativem Stress zu tun?

Freie Radikale – das sind keine Hooligans, die randalierend durch die Gassen ziehen und am Wegesrand eine Spur der Verwü– Moment mal.

Eigentlich passt das wie die Faust auf’s Auge. Das ist genau das, was freie Radikale sind.

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Nahrung fürs Gehirn

Normaler Weise empfiehlt man unter so einem Titel ein gutes Buch. Ich habe aber etwas besseres für Sie. Einen Stoff, der die obige Phrase aus ihrem Dasein als Metapher erlöst und sie Wirklichkeit werden lässt. Die Rede ist von Magnesium, einem essentiellen Mineral, das jeder von Ihnen kennt – und dass Sie trotzdem noch nie so in die Finger bekommen haben.

Alle Mineralstoffe kommen in Verbindungen daher

Auf das „so“ kommt es an. Egal, ob Sie gerade Magnesium mit der Nahrung oder durch ein Supplement aufnehmen, Sie bekommen Magnesium aus Stabilitätsgründen niemals als reines, elementares Magnesium, sondern in Form von einer Magnesiumverbindung serviert. Es gibt anorganische Mg-Verbindungen wie Magnesiumoxid und organische, wie beispielsweise Magnesiumcitrat.

Welchem Trägerstoff das Magnesium anhaftet macht auch einen beträchtlichen Unterschied. So wird Magnesiumoxid von den meisten Menschen deutlich schlechter aufgenommen. Manche Studien kommen gar zu dem Ergebnis, dass Supplemente mit Mg-Oxid den Magnesiumspiegel nicht besser anheben als ein Placebo. Autsch. Im Allgemeinen stellen Citrate wegen des Preis-/Leistungsverhältnisses die beste Variante dar, will man seinen Magnesiumlevel anheben.

Jedoch gibt es Bereiche des Körpers, wo Magnesium in der Regel nur schwer hineinkommt. Ein solcher ist das Gehirn. Das liegt nämlich an der berühmt-berüchtigten Blut-Hirn-Schranke, die die allermeisten Stoffe nur sehr eingeschränkt oder gar nicht durchlässt, um unser empfindliches Rechenzentrum vor Störfaktoren zu schützen. Das ist grundsätzlich gut so, jedoch hat das auch zur Folge, dass Magnesium wohl nur in kleineren Mengen hindurchkommt, als uns günstig wäre. Erhöht man bei Menschen durch Infusionen mit Magnesiumsulfat kurzzeitig den Gesamt-Magnesiumspiegel um satte 300%, also in den Bereich einer Hypermagnesiämie („Magnesiumvergiftung“), steigt gleichzeitig der Magnesiumwert in der Hirnflüssigkeit nur um 10-19% an [ Klick die Studie ]. Selbst bei derartig viel Exzessmagnesium kann also nur relativ wenig ins Gehirn gelangen. Doch der Zugang zum dortigen Magnesium ist uns nicht länger verwährt. Vor einigen Jahren erst wurde von Wissenschaftlern am MIT eine Magnesiumverbindung entwickelt, von der Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben. Diese ist im Stande den Magnesiumwert im Gehirn effektiv zu erhöhen: Es handelt sich um Magnesium-L-Threonat.

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Sonnenschutz durch den Mund

Ein heißer Tipp für den Sommer

Uuuund wir starten den Blog mit einem schlechten Wortspiel. Das kann ja was werden.

Jedoch ist der Titel durchaus angebracht. Der Sommer ist binnen weniger Tage über Deutschland hinweggestürmt, hat die Wolken beiseite getrieben und die Sonne hat sich ihren blauen Grund erobert. Gestern sengte sie mit 32° Celsius auf uns herab. Manche sagten bereits: Sie sengte erbarmungslos.
Ich bin zwar keiner von denen, die sich beschweren, kaum dass hier mal die Sonne richtig scheint, aber natürlich muss man sagen, dass es in der prallen Sonne auf Dauer schwer auszuhalten ist. Das hat aber auch den Vorteil, dass man sich gar nicht lange in der Sonne aufhalten muss, um seine Ladung Vitamin D abzubekommen. Die Sonne schmeißt es einem förmlich hinterher. Denn geht man in solch einer mächtigen Junisonne um die Mittagszeit, wo der eigene Schatten sehr kurz ist, hinaus, braucht es bei freiem Oberkörper wohl nur 10 Minuten, bis man Vitamin D voll-getankt hat.

Doch viele möchten ja raus, in die Sonne. Möchten in den Park, Frisbee spielen, wahlweise mit Mensch oder Hund. Möchten an den See und im Halbschatten des Baumes ein Nickerchen halten, das Gesicht unter dem aufgeschlagenen Buch begraben, ohne dass sie Angst haben müssen, die Sonne wandere in der nächsten halben Stunde hinter den Blättern hervor und nimmt sie voll ins Visier.

Angst – nämlich vor Sonnenbrand und Hautkrebs

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Hämorrhoiden richtig behandeln

 

Oha!

Nun ist das eBook endlich auch für Amazon KDP select erhältlich.

Lass die Nahrung deine Medizin sein und Medizin deine Nahrung

Hier wird fortan in kleinen Schritten große Distanz hin zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden zurückgelegt. Mit dem Erscheinen des Buches wird es vielleicht auch ein etwas größerer Schritt sein.

– Gregor Bellinger

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